Zusammensetzung - comite255

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Zusammensetzung

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Derzeitige Mitglieder des Ausschusses

Der Ausschuss setzt sich aus sieben Personen zusammen, die aus dem Kreis ehemaliger Mitglieder des Gerichtshofs und des Gerichts der Europäischen Union, der Mitglieder der höchsten einzelstaatlichen Gerichte und der Juristen von anerkannt hervorragender Befähigung ausgewählt werden, von denen einer vom Europäischen Parlament vorgeschlagen wird.

Die Mitglieder des Ausschusses werden vom Rat auf Initiative des Präsidenten des Gerichtshofs für eine Dauer von vier Jahren ernannt.

Seit dem 1. März 2018 führt Herr Christiaan Timmermans den Vorsitz im Ausschuss. Dieser setzt sich derzeit zusammen aus Herrn Christiaan Timmermans, Herrn Simon Busuttil, Herrn Frank Clarke, Herrn Carlos Lesmes Serrano, Frau Maria Eugénia Martins de Nazaré Ribeiro, Herrn Andreas Voßkuhle und Herrn Mirosław Wyrzykowski (vgl. Beschluss Nr. 2017/2262 des Rates vom 4. Dezember 2017).

[vgl. auch Frühere Zusammensetzung des Ausschusses]

Asset-Herausgeber

Christiaan Timmermans

Geboren 1941; Rechtsreferent am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (1966-1969); Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1969-1977); Doktor der Rechte (Universität Leiden, 1973); Professor für Europäisches Recht an der Universität Groningen (1977-1989); stellvertretender Richter am Gerechtshof Arnheim; stellvertretender Generaldirektor im Juristischen Dienst der Europäischen Kommission (1989-2000); Professor für das Recht des Europäischen Rechtsschutzes an der Universität Amsterdam (1997-2004) und Gastprofessor an der University of Cambridge und Fordham Law School (New York); Richter am Gerichtshof (2000-2010); Pieter-Sanders-Lehrstuhl an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rotterdam (2010-2012); Fernand Braudel Fellow am Europäischen Hochschulinstitut Florenz (2011); Vizepräsident der Schlichtungskammer des Clubfinanzkontrollorgans der UEFA seit 2012; Mitglied des Ethikausschusses der Europäischen Kommission seit 2016; Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit März 2014 und Vorsitzender des Ausschusses seit März 2018.

Simon Busuttil

Geboren 1969; Doktor der Rechte (Universität Malta, 1993); Masters in European Studies (Universität Sussex, 1994); Magister Iuris in International Law (Universität Malta, 1995); Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Malta (seit 1994); Gastdozent an der Universität Malta; Mitglied des Kernverhandlungsteams für den Beitritt zur EU (1999-2003); Leiter des Malta‑EU‑Informationszentrums mit Verantwortung für die Kommunikationskampagne vor dem EU‑Referendum (1999-2003); Mitglied des Europäischen Parlaments (2004-2013); Sprecher der EPP im EP‑Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (2009-2013); stellvertretender Vorsitzender der Nationalist Party, Malta (2012-2013); Oppositionsführer, Vorsitzender der Nationalist Party (2013-2017); Mitglied des Repräsentantenhauses, Malta (seit 2013); Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit März 2018.

Frank Clarke

Geboren 1951; Studium der Mathematik und Wirtschaftswissenschaften am University College, Dublin (1972); Barrister-at-Law, Kingʼs Inns, Dublin (1973); Junior Counsel (1973-1985); Senior Counsel (1985-2004); Professor, Kingʼs Inns (1978-1995); Präsident des Bar Council (1993-1995); Bencher of Kingʼs Inns (1995); Mitglied des Rates der International Bar Association (1997-2004), Mitvorsitzender des Forum for Barristers and Advocates (1998-2002); Vorsitzender des Rates von Kingʼs Inns (1999-2004); Richter am High Court (2004-2012); Vorsitzender der Referendum Commission des zweiten Referendums über den Vertrag von Lissabon (2009); Judge in Residence am Griffith College, Dublin (seit 2010); Honorarprofessor, Trinity College, Dublin (seit 2012); Honorarprofessor, University College, Cork (seit 2013); Griffith College Distinguished Fellowship Award (2017); Richter am Supreme Court (2012-2017); Chief Justice (seit 2017); Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit März 2018.

Carlos Lesmes Serrano

Geboren 1958; Studium der Rechtswissenschaften an der Autonomen Universität Madrid (1980); Richter am Gericht San Mateo, Castellón de la Plana (1984); Jurist bei der Staatsanwaltschaft am Provinzgericht Alicante (1984); Staatsanwalt beim Obersten Gerichtshof der Autonomen Gemeinschaft Madrid (1985-1992); Staatsanwalt beim Verfassungsgericht (1992-1993); Richter der Kammer für Verwaltungsrechtsstreitigkeiten des Obersten Gerichtshofs der Autonomen Gemeinschaft Valencia (1993-1996); Generaldirektor für Wehrdienstverweigerung (Justizministerium) (1996-2000); Generaldirektor für die Beziehungen zur Justiz (Justizministerium) (2000-2004); Vorsitzender der Kammer für Verwaltungsrechtsstreitigkeiten des Nationalen Gerichtshofs (1997-2005); amtierender Präsident des Nationalen Gerichtshofs (2008-2009); Richter der Dritten Kammer (für Verwaltungsrechtsstreitigkeiten) des Obersten Gerichtshofs (seit 2010); Präsident des Obersten Gerichtshofs und des Generalrats der rechtsprechenden Gewalt (seit 2013); Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit März 2018.

Maria Eugenia Martins De Nazare Ribeiro

Geboren 1956; Studium der Rechtswissenschaften in Lissabon, Brüssel und Straßburg; Rechtsanwältin in Portugal (1982-1984) und in Brüssel (1984-1986); Forschungsaufenthalt am Institut für europäische Studien der Freien Universität Brüssel (1984-1985); Rechtsreferentin beim portugiesischen Richter am Gerichtshof Moitinho de Almeida (1986-2000), sodann beim Präsidenten des Gerichts erster Instanz Vesterdorf (2000-2003); Richterin am Gericht der Europäischen Union (2003-2016), Kammerpräsidentin (2007-2010 und 2013-2016); Vorsitzende des Ausschusses „Verfahrensordnung“ des Gerichts (2013-2016); Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit März 2018.

ANDREA VOßKUHLE

Geboren 1963; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und München (1983-1989); Doktor der Rechte der Universität München (1992); Habilitation an der Universität Augsburg (1998); Ernennung zum Universitätsprofessor an der Universität Freiburg, Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie (1999); Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (2006-2007); ordentliches Mitglied der Sozialwissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (seit 2007) und der deutschen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina (seit 2018); Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts und Vorsitzender des Zweiten Senats (seit 2008); Präsident des Bundesverfassungsgerichts (seit 2010); Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit März 2014.

Mirosław Wyrzykowski

Geboren 1950; Doktor der Rechte (Universität Warschau, 1975); Habilitation (1986); Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Warschau (1991); Leiter der Abteilung für Verfassungsmäßige Freiheiten und Rechte im Amt des Beauftragten für Bürgerechte (1988-1990); Mitglied des Legislativrats des Premierministers (1990-1993 und 1996-2001); Professor am Schweizerischen Institut für Rechtsvergleichung (1990-1995); Prodekan (1996-1999) und Dekan (1996-1999) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Warschau; Direktor des Zentrums für Konstitutionalismus und Rechtskultur am Institut für Öffentliche Angelegenheiten (1996-2001); Gastprofessor an der Central European University in Budapest (1997-2014); Mitglied des Rechtsberatenden Ausschusses des Außenministers (1999-2001 und 2012-2016); Richter am Verfassungsgericht (2001-2010); Präsident des Rechtswissenschaftlichen Ausschusses der Polnischen Akademie der Wissenschaften (2011-2015); Dozent u. a. an den Universitäten Paris (Sorbonne), Bonn, Sydney, Konstanz, Bayreuth; Mitglied des Ausschusses nach Art. 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit Februar 2016.

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