Comite255 Composition – Members of the Article 255 TFEU Panel - comite255

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Zusammensetzung

Composition

Derzeitige Mitglieder des Ausschusses

Der Ausschuss setzt sich aus sieben Personen zusammen, die aus dem Kreis ehemaliger Mitglieder des Gerichtshofs und des Gerichts der Europäischen Union, der Mitglieder der höchsten einzelstaatlichen Gerichte und der Juristen von anerkannt hervorragender Befähigung ausgewählt werden, von denen einer vom Europäischen Parlament vorgeschlagen wird.

Die Mitglieder des Ausschusses werden vom Rat auf Initiative des Präsidenten des Gerichtshofs für eine Dauer von vier Jahren ernannt.

Der Ausschuss setzt sich derzeit aus Herrn Vassilios Skouris (Vorsitzender des Ausschusses), Frau Maria Berger, Frau Inken Gallner, Frau Barbara Pořízková, Frau Silvana Sciarra, Herrn Christophe Soulard und Frau Vesna Tomljenović (Mitglieder des Ausschusses) zusammen, die mit dem Beschluss (EU) 2025/2644 des Rates vom 16. Dezember 2025 zur Ernennung der Mitglieder des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses ernannt wurden. Die Amtszeit des Ausschusses in der derzeitigen Zusammensetzung läuft vom 1. März 2026 bis zum 28. Februar 2030.

[ Siehe auch die Zusammensetzung des Ausschusses seit 2010]

 

 

Asset-Herausgeber

Vassilios Skouris

Geboren 1948; Hochschulabschluss in Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin (1970), Doktor der Rechtswissenschaften der Universität Hamburg (1973); Assistent und Dozent am Lehrstuhl für Zivilverfahrensrecht und allgemeines Verfahrensrecht der Universität Hamburg (1972-1977); Professor für Verwaltungsrecht an der Demokrit-Universität Thrakien (1977-1980); Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld (1980-1982); Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht an der Aristoteles-Universität Thessaloniki (1982-2015); Richter am Gerichtshof der Europäischen Union (1999-2015) und dessen Präsident (2003-2015); Affiliate Professor an der Bucerius Law School in Hamburg (2016-2024); Ehrenmitglied der Honorable Society of Lincoln’s Inn; Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission der FIFA (2016-2024); Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2022) und Vorsitzender dieses Ausschusses (seit März 2026).

Maria Berger

Geboren 1956; Doktorin der Rechtswissenschaften, Universität Innsbruck; Universitätsassistentin am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft der Universität Innsbruck; Tätigkeit im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Personalabteilung (1984-1994); Leiterin der Abteilung für Integrationspolitische Koordination des Bundeskanzleramtes, Wien (1988-1992); Direktorin der EFTA-Überwachungsbehörde in Genf/Brüssel (1993-1994); Vizepräsidentin der Donau-Universität Krems (1995-1996); stellvertretendes Mitglied des Konvents zur Zukunft Europas (2002-2003); Mitglied des Europäischen Parlaments – Ausschüsse: Binnenmarkt, Recht, Bürgerliche Freiheiten (1996-2007); Bundesministerin für Justiz (2007-2008); Richterin am Gerichtshof der Europäischen Union (2009-2019); Honorarprofessorin der Universität Wien (seit 2015); Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2026).

Inken Gallner

Geboren 1964; erste juristische Staatsprüfung (1991), zweite juristische Staatsprüfung und Ernennung zur Richterin (1994); Ernennung zur Richterin am Arbeitsgericht (1997); Richterin am Bundesarbeitsgericht (2007-2014); Ministerialdirektorin des Justizministeriums Baden Württemberg (2014-2016); Richterin am Bundesarbeitsgericht, Sechster Senat (2016-2017); Vorsitzende Richterin am Bundesarbeitsgericht, Zehnter Senat (2017-2022); Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts (seit 2022); Referentin für Arbeitsgruppen für Rechtsreferendare im Bereich Arbeitsrecht (1996-2010); Prüferin für die zweite juristische Staatsprüfung in Baden-Württemberg (seit 2000) (Vorsitzende des Ausschusses für Arbeitsrecht und Zivilrecht seit Mitte 2014); Lehrbeauftragte für deutsches und europäisches Arbeitsrecht an der Universität Konstanz (seit 2016); Lehrbeauftragte für europäisches und internationales Arbeitsrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (seit 2018); Lehrbeauftragte für europäisches und internationales Arbeitsrecht an der Universität zu Köln (seit 2022); Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2026).

Barbara Pořízková

Geboren 1968; Doktorin der Rechtswissenschaften, Masaryk-Universität, Brünn (2000); Juristin bei der Finanzdirektion Brünn im Bereich indirekte Steuern (1993-2001); Leiterin des Bereichs Prozessführung bei PricewaterhouseCoopers, spezialisiert auf die Beilegung von Steuerstreitigkeiten (2001-2006); Richterin am Obersten Verwaltungsgericht der Tschechischen Republik (seit 2006); Mitglied der „Großen Kammer“ (seit 2013) und Präsidentin der „Neunten Kammer“ (seit 2014) des Obersten Verwaltungsgerichts; Vizepräsidentin des Obersten Verwaltungsgerichts (seit 2018); von der tschechischen Rechtsanwaltskammer als „Rechtsanwältin des Jahres 2017“ im Bereich Finanzrecht ausgezeichnet; Verfasserin von Publikationen und Artikeln zum Thema Steuerrecht und zur Rechtsprechung des Obersten Verwaltungsgerichts; Richterhospitantin im französischen Staatsrat (2016); Sprecherin und Moderatorin bei internationalen Podiumsdiskussionen der Vereinigung der Staatsräte und der Obersten Verwaltungsgerichte der Europäischen Union (ACA-Europe) und der Globalen Vereinigung der obersten Verwaltungsgerichte (IASAJ); Vortragende für CFE Tax Advisers Europe, die Internationale Vereinigung für Steuerrecht, die tschechische und die slowakische Steuerberaterkammer sowie für Fachpublikum; Dozentin im Rahmen eines Programms der OECD für ukrainische Verwaltungsrichter über Doppelbesteuerungsabkommen und Fragen zur Mehrwertsteuer; Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2022); für eine zweite Amtszeit wiederernannt.

Silvana Sciarra

Geboren 1948; Studium an der Universität Bari; Harkness-Stipendiatin an der UCLA und der Harvard Law School (1974-1976); Lehrtätigkeit an der Universität Siena, Fulbright-Stipendiatin an der UCLA und Gastprofessorin an mehreren Universitäten (Warwick, Columbia Law School, Cambridge, Stockholm, Lund, UCL, LUISS Rom); Inhaberin des Lehrstuhls für Europäisches Arbeits- und Sozialrecht (1994-2003) am Europäischen Hochschulinstitut; Inhaberin des Lehrstuhls für Europäisches Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Florenz (1990-2014, freigestellt während ihrer Tätigkeit am Europäischen Hochschulinstitut); Doctor Honoris Causa in Rechtswissenschaften der Universität Stockholm (2006) und der Universität Hasselt (2012); Richterin am italienischen Verfassungsgericht, erste vom Parlament gewählte Frau (seit 2014), anschließend Präsidentin dieses Gerichts (2022-2023), heute Präsidentin emerita; Trägerin des Großkreuzes des Verdienstordens der Italienischen Republik (2017) und des Hugo Sinzheimer Preises (2015); Präsidentin der italienischen Richterakademie (2024-2026); Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2022).

Christophe Soulard

Geboren 1957; Hochschulabschluss in Philosophie an der Universität Reims; Diplom am Institut für politische Studien Paris, Fachbereich „Öffentlicher Dienst“; Magisterabschluss in Privatrecht an der Universität Paris I zur Vorbereitung auf eine Laufbahn im Justizwesen; Richter am Instanzgericht Metz (1985-1989), Rechtsreferent beim Gerichtshof der Europäischen Union (1985-1992); Direktor des Europäischen Zentrums für Juristen und Rechtsexperten (1992-1998); Beisitzer (conseiller référendaire) am Kassationsgerichtshof (1998-2008); Erster Vizepräsident am Großinstanzgericht Metz (Präsident der ersten Zivilkammer und Koordinator des Dienstes für Zivilsachen) (2008 2012); Richter (conseiller) der Strafrechtskammer des Kassationsgerichtshofs (2012-2015); dienstältester Richter (doyen) der Strafrechtskammer des Kassationsgerichtshofs (2015-2017); Präsident der Strafrechtskammer des Kassationsgerichtshofs (2017-2022); Erster Präsident des Kassationsgerichtshofs (Frankreich) (seit 2022); außerordentlicher Professor an der Robert Schuman-Universität Straßburg, Fachbereich Recht der Europäischen Union (2003-2009); außerordentlicher Professor an der Universität Lothringen, Fachbereich Recht der Europäischen Union (2009-2015); Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2026).

Vesna Tomljenović

Geboren 1956; Bachelor of Laws der Universität Rijeka (1979); Master of Laws der Universität Zagreb (1984); Doktorin der Rechtswissenschaften, Universität Zagreb (1996); Assistentin/außerordentliche Professorin für internationales Privatrecht und Zivilprozessrecht an der Universität Rijeka (1980-2005); Lehrstuhlinhaberin für internationales Recht und europäisches Privatrecht an der Universität Rijeka (2005-2013); Professorin auf Lebenszeit an der Universität Rijeka (seit 2018); Gastprofessorin an der Law School der Tulane University (USA) im Rahmen des Fulbright-Programms (Januar bis Juli 2003); Richterin am Gericht der Europäischen Union (2013-2025), Kammerpräsidentin (zwei Amtszeiten: 2016-2019 und 2019-2021); Präsidentin der Kroatischen Vereinigung für Rechtsvergleichung (seit 2006); Ko-Direktorin des Graduiertenprogramms „Recht der europäischen Integration“ an der Universität Rijeka (2009 2013); Leiterin der für Kapitel 28 des EU-Besitzstands (Verbraucher- und Gesundheitsschutz) zuständigen Arbeitsgruppe des Verhandlungsteams der Republik Kroatien (2005-2013); Mitglied des in Artikel 255 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union vorgesehenen Ausschusses (seit März 2026).